Was Bernard mit seinem unerwartet empfindsamen Generationenroman glückt, ist dies: ein intimer Blick auf ein Renommier- und Imponiergehabe, wie es in der Medienkrise allenfalls noch als Auslaufmodell zu inspizieren ist.
(NDR 1, Hendrik Werner, 27.4.2010)
Bernard schreibt klar, seine Sprache fließt ruhig und unbemüht, und letztlich gelingt ihm, in Anlehnung an Douglas Couplands berühmten Roman "Generation X" über die Jugend der späten 80er, eine Art "Generation klein-y ...ein mehr als passables Debüt!
Mit einem absolut trockenen und unprätentiösen Schreibstil,..., packt Bernard Teile seines persönlichen Wegs vom eher richtungslosen Abiturienten zum Laufburschen des Götzen Trendjournalismus in einen packenden Entwicklungsroman. Dabei nutzt er die Ablösung von einer Jugendliebe und den Reifeprozess, den fast jeder junge Mensch hinter sich bringt, als dramatisches Korsett. Ganz beiläufig streut er so viel Farbe und Authentizität in den Text ein, dass man mit dem Lesen nicht mehr aufhören möchte. Bernard liefert keinen weiteren Beitrag zur Glorifizierung des Journalismus, sondern einen schnörkellosen Bericht über die Wandlungsfähigkeit des Menschen in der Gesellschaft.
Financial Times Deutschland (Willy Theobald, 3.3.2010)
Ein Roman über die Stadt München in den neunziger Jahren, zwischen Muffathalle, Substanz und Helmut-Lang-Laden, über die Bedingungen von Freundschaft und Liebe - und die Arbeit einer Zeitschriftenredaktion, die Züge des Jetzt-Magazins trägt, der früheren Jugendbeilage der SZ.
Süddeutsche Zeitung (3.3.2010)
Bernards große Liebe gilt aber vor allem einer untergegangenen Medienlandschaft, die nicht zuletzt mit den "Berliner Seiten" der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" die schönsten Blüten trieb. Sein Buch gerät zu einer wehmütigen Hommage.
(Philipp Haibach, Welt Kompakt, 3.3.2010)
Eine genau beobachtete Fallstudie über die allgemeingültige Frage, wie die Liebe und die eigene Identität Veränderungen der Lebenswelt aushalten.
(Musikexpress, Felix Bayer, 3/2010)
In klarer, unaufgeregter Sprache porträtiert Andreas Bernard die Generation, die sich im "jetzt"-Magazin wiederfand, der legendären Jugendbeilage der "Süddeutschen Zeitung". Lesenswert!
(Bild am Sonntag, 28.2.2010)
Die Stärke von Bernards Roman ... ist neben vielen genauen Beobachtungen ... vor allem das Aufzeigen eines Problems einer ganzen Generation.
Die Presse / Wien (Florian Asamer, 28.2.2010)
Ein Erlebnisbericht, der zum Therapieprotokoll wird...Ein Blick durchs Schlüsselloch.
Mitte der neunziger Jahre: Tobias Lehnert gelingt der Sprung in die Redaktion einer großen deutschen Zeitung. Hier glaubt er das eine, richtige Leben zu finden. Bis er erkennt, wie ihm seine Freundin Emily immer mehr entgleitet.
"Andreas Bernard ist, eben weil er so nah an der Normalität entlang erzählt, eine grauenhaft schöne und wahre Liebesgeschichte gelungen." Moritz von Uslar
"Vorn" ist ein Roman. Das echte Magazin dieses Namens finden Sie unter www.vornmagazine.com
Andreas Bernard
Andreas Bernard lebt als Autor und Redakteuer des SZ-Magazins in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er die Bücher "Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne" und "Das Prinzip. 100 Phänomene der Gegenwart" (zusammen mit Tobias Kniebe).
"Vorn" ist sein erster Roman.
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