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Rütten & Loening
G. Kiepenheuer
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  Rezension(en):  
  Die schiere Fülle der Belege, die Martynkewicz ausbreitet, lässt einen erschrecken.  
  TAZ (30.1.2010)  
  Eine umfangreiche Monografie des Salons, zugleich ein Panorama deutscher Kultur- und Zeitgeschichte.  
  ORF (29.1.2010)  
  Martynkewicz liefert ein eindrucksvolles Genrebild der konservativ-gebildeten Szene der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.  
  Südwest Presse (22.2.2010)  
  Martynkewicz leistet einen schlüssigen Beitrag zur Vorgeschichte der Nazi-Diktatur.  
  Esslinger Zeitung (13.2.2010)  
  Es ist die Fülle atemberaubender Monstrositäten und Querverbindungen, die ‚Salon Deutschland’ zu einer erhellenden Lektüre machen, zu einem Lehrstück über die Verführbarkeit der Intellektuellen.  
  (Katrin Hillgruber, Tagesspiegel, 10.01.2009)  
  Wolgang Martynkewicz befasst sich ausführlich mit dem frappanten Versagen der kulturellen Elite in Deutschland vor der totalitären Versuchung, die mit Hitler triumphierte.  
  (Johannes Willms, Süddeutsche Zeitung, 10.01.2009)  
  Wolfgang Martynkewicz ist eine präzise, stilsichere und nie in volkspädagogischen Attitüden verfallende Darstellung der Zusammenhänge gelungen. Das Buch beruht auf gründliche Archivrecherchen und präsentiert viel neues Material, es ist in den Urteilen differenziert und vermeidet jene Klischees, die gerade dort am meisten verbreitet sind, wo die Sachkenntnis über einige Standardwerke der Sekundärliteratur nicht hinausgeht.  
  (Stefan Breuer, FAZ, 06.01.2010)  
  Martynkewicz belegt eindrucksvoll die Affinitäten der bürgerlichen Eliten zu totalitären Gesellschaftsfantasien. Im Zentrum seines ebenso materialreichen wie glänzend erzählten Werkes steht der Salon des Münchner Verlegerehepaars Hugo und Elsa Bruckmann.  
  (Oliver Pfohlmann, Frankfurter Rundschau, 06.01.2010)  
  ’Salon Deutschland’ zeigt, wie Geist und Macht sich in unheiliger Allianz vereinten. Wie in einem Brennglas erscheinen die kreativen und destruktiven Energien der Wilhelminischen und der Weimarer Zeit gebündelt.  
  (Ulrich Baron, Spiegel online, 04.01.2010)  
  In seinem Buch ‚Salon Deutschland’ belegt der Literaturwissenschaftler Wolfgang Martynkewicz an einem prominenten Beispiel nun minutiös, wie sich Kunst und Kultur nicht nur mit totalitärer Ideologie vertragen können, sondern dieser bisweilen geistigen Vorschub leisten.  
  (Matthias Schnitzler, Berliner Zeitung, 10.12.2009)  
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Wolfgang Martynkewicz, Salon Deutschland
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Wolfgang Martynkewicz
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Wolfgang Martynkewicz
Salon Deutschland

Geist und Macht 1900-1945

Gebunden, 450 Seiten,

Erschienen bei: Aufbau-Verlag
978-3-351-02706-3
26,95 € *) / 45,50 Sfr

 
  Inhalt:  
  Ein Salon schreibt Geschichte

Man dachte groß von der Kunst im Haus des Verlegers Bruckmann. Unter der Regie der Salonnière Elsa Bruckmann traf sich ein elitärer Kreis, den das Unbehagen an der Moderne einte. Im Mittelpunkt der Geselligkeiten standen die Charismatiker, die Visionäre, Geistesaristokraten: Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal, Harry Graf Kessler, Houston Stewart Chamberlain, Norbert von Hellingrath u.v.a. Nach dem Ersten Weltkrieg machte der Salon eine bemerkenswerte Entwicklung zum politischen Salon durch. Das Verhältnis zur Macht veränderte sich, Rettung versprach man sich von einer neuen Mythologie und neuen Repräsentanten. Im Dezember 1924 trat hier Adolf Hitler auf und gehörte von nun an Rudolf Heß und Alfred Rosenberg zu den Gästen. War im Hause Bruckmann ein Gesinnungswandel eingetreten? Oder liegen die Gegensätze doch enger beieinander, als es scheint? Wolfgang Martynkewicz schreibt mit »Salon Deutschland« ein spannendes und provokantes Kapitel deutscher Geistesgeschichte.

 
 
       
  Wolfgang Martynkewicz
Wolfgang Martynkewicz ist freier Autor und Dozent für Literaturwissenschaft an den Universitäten Bamberg und Bayreuth. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Geschichte der Psychoanalyse; u. a. über Jane Austen, Edgar Allan Poe, Arno Schmidt, Sabina Spielrein, C. G. Jung, Georg Groddeck. Letzte Buchveröffentlichung (Herausgeber): Oscar A. H. Schmitz, Tagebücher 1896-1918, Bd. 1-3.
 
 
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*) Die Preisangaben in Euro sind die gebundenen Ladenpreise für Deutschland. Die Europreise für Österreich legt der von uns autorisierte Importeur entsprechend dem österreichischen Preisbindungsgesetz fest.